|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
NiDA UND DIE KURISCHE NEHRUNG
(Nidden)
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Die Kurische Nehrung (Neringa), ein wenige
Kilometer breiter Landstreifen zwischen der Ostsee (Baltijos
Jura) und dem Kurischen Haff (Kursiu Marios), wird
manchmal scherzhalft - und nicht wirklich zutreffend -
"Sahara Litauens" genannt. Grund für diese
überraschende Bezeichnung sind die hohen Sanddünen
bei Nida, eine Naturlandschaft, die wohl jeden zu beeindrucken
vermag.
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Aufforstungen
Es ist übrigens nur den Aufforstungen
vergangener Jahrhunderte zu danken, dass die Halbinsel der
Kurischen Nehrung nicht völlig zur Sandwüste wurde.
Im Mittelalter hatten die wandernde Dünen bereits ganze
Dörfer verschüttet. Heute dagegen bedecken
ausgedehnte Wälder den Landstreifen und die wenigen kahlen
Sanddünen stehen unter Naturschutz.
Fischerei und Tourismus
Die traditionellen Bewohner der Kurischen
Nehrung sind Fischer. Soll heißen: hier gibt es
köstlichen geräucherten Fisch z.B. Räucheraal.
Im Sommer dominiert hier jedoch eindeutig
der Tourismus, ein "stiller", nicht allzu
internationaler Tourismus, der niemals Hektik aufkommen
läßt.
Hauptattraktion ist die prachtvolle Natur:
Ruhe, Meeresluft, weitläufige feine Sandstrände.
(Leuten, die ausgelassene Strandatmosphäre
bevorzugen sei das litauische Seebad Palanga empfohlen, wo in
der Saison der Unterhaltungsbetrieb rund um die Uhr im Laufen
ist.)
|
|
||||||||||||||||||||||||
![]() |
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Die ehemaligen Wanderdünen wurden im
Lauf der Jahrhunderte weitgehend bewaldet.
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
![]() |
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Holzhäuser sind typisch für die
Nehrung.
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
Fußmarsch zum Meer
Da die Dörfer allesamt an der
Haffseite der Halbinsel liegen, ist zum Meer eine Strecke von 1
bis 2 km
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
zurückzulegen, die man entweder zu
Fuß auf schönen Waldwegen schafft oder aber mit dem
eigenen Auto. Das Wasser der Ostsee ist meist ziemlich frisch
(zwischen 14 und 20 Grad im Sommer) und oft nur für eine
kurze Abkühlung geeignet. Abgehärtete Naturen finden
jedoch auch an ausgedehnterem Wellenspringen Ihren Spaß.
Achtung: Liegestühle und Sonnenschirme müssen selbst
mitgebracht werden - kein Strandservice
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Nida (Nidden)
Eine zauberhafte "Kleinst-Stadt"
mit den berühmten Dünen, dem Sommerhaus des
Nobelpreisträgers Thomas Mann (heute Museum) und jeder
Menge schöner Sandstrände. Im Sommer häufig
ausgebucht.
Ausflüge: Juodkrante (Hexenberg),
Smiltyne (Delphinarium und Meeresmuseum), Klaipeda.
|
|
||||||||||||||||||||||||
![]() |
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Das bekannte Thomas-Mann-Museum.
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Juodkrante (Schwarzort)
Kleiner und ruhiger als Nidden. Fischerort
mit einigen Hotels. 19 km von Klaipeda entfernt. Schöner
Strand. Wenig Einkaufsmöglichkeiten.
Regelmäßiger Busverkehr nach Klaipeda und Nida.
Attraktion: Auf dem "Hexenberg"
ist eine weitläufige Freiluftausstellung von
Holzskulpturen litauischer Volkskünstler: hundert Teufel,
Hexen und andere Wesen der Volksmythologie. Ausflugsziele:
Nida, Meeresmuseum und Delfinarium in Smiltyne,
Klaipeda.
|
|
||||||||||||||||||||||||
![]() |
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|